Jedes Jahr bieten wir Euch an zwischen Weihnachten und Sylvester dem Trubel zu entfliehen und nach Namibia zu reisen. Meist, wie auch Weihnachten 2018, steigen wir am zweiten Weihnachtsfeiertag abends in den Flieger. Wir präferieren den Direktflug von Frankfurt nach Windhoek.

Bei unserer Reise im Dezember 2018 / Januar 2019 waren wir eine kleine Truppe, die am 27.12.2018 früh morgens in Windhuk in das bereitgestellte Auto steigt, um an die Küste nach Swakopmund zu fahren. Die Fahrt dauert in etwa 4,5 Stunden und man kann bereits erste Eindrücke von diesem wunderbaren Land bekommen.

Wir sind am frühen Nachmittag in Swakopmund angekommen und gleich an die Düne gefahren, um die Schirme zu „lüften“.

Drei wunderbare Wochen lagen vor uns. Bis Anfang Januar können wir sicher sein, die Düne für uns alleine zu haben. Weitere Flugschulen, mit denen man sich arrangieren muss, treffen erst später ein.

Für die ersten 10 Tage waren wir in einer Backpacker Lodge in Swakopmund untergebracht.

Am 3. Januar bezogen wir dann unsere komfortablen Zelte auf einer Campsite. Das Klima ist um diese Zeit an der Küste sehr angenehm, so dass es ein Genuss ist, sich nicht in geschlossenen Räumen, wie z.B. in Pensionszimmern aufhalten zu müssen.

Morgens gegen 10:30 fahren wir nach einem gemeinsam Frühstück an die Düne. Oft kann man um diese Zeit bereits die ersten entspannten Flüge des Tages machen.

Den ganzen Tag verbringen wir im größten „Sand-Spielplatz“, den man sich wünschen kann. Schirm aufziehen, die Düne hochhandeln, soaren, fliegen, landen, starten, ausspannen, trainieren, Urlaub machen, abhängen … endlich Zeit haben sich mit seinem Schirm zu beschäftigen so oft und so lange man möchte. Es vergeht kein Tag, an dem dies nicht möglich wäre.

Nach einigen Tagen stellt man fest, dass man sich abends nicht mal mehr in ein Restaurant setzen möchte. Der Körper verlangt danach draußen zu sein.

Oft saßen wir abends am Campingtisch unter freiem Himmel und haben gemeinsam geschnippelt und am offenen Feuer gekocht.

Drei Wochen lang, Sonne, Wind, mal mehr, mal weniger stark, eins werden mit seinem Schirm, fliegen, fliegen, fliegen …

Der krönende Abschluss der Reise ist es, über Sessriem nach Windhoek zu fahren. Sessriem, das Tor nach Sossousvlei, dort wo es die roten Wanderdünen gibt, ist eine Landschaft, die einmalig ist. Es gab schon Jahre, in denen wir das Glück hatten, über diesen Dünen am Abend bis Sonnenuntergang fliegen zu können. In diesem Jahr war der Wind zu stark gewesen. Also haben wir uns von einem einheimischen Guide auf eine Sunset-Safaritour mitnehmen lassen. In der Lodge wurden uns abends jeweils auf der eigenen Terrasse komfortable Betten im Freien aufgestellt. Es war ein Genuss gewesen unter der warmen, kuscheligen Bettdecke zu liegen über sich den legendären Sternenhimmel Namibias. Hier können Träume tatsächlich wahr werden.

Gerne nehme ich Euch mit in dieses wunderbare Land, das mich vor vielen Jahren so sehr verzaubert hat, dass ich es nicht mehr missen möchte, es jedes Jahr mindestens einmal zu besuchen.

Für 2019 wünsche ich Euch allen eine erfolgreiche Flugsaison, happy landings und tolle Flüge. Vielleicht treffen wir uns im Dezember 2018, um gemeinsam die Reise anzutreten.

Ich würde mich sehr freuen… Sonja